Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 96.576 Abonnenten | 127.090 Meldungen | 40.246 Pressefotos
Verwandte Meldungen
Handy irritiert Autolenker mehr als Beifahrer
3D-Rundumsicht unterstützt Autofahrer
Handy-Bußgelder gefährden Urlaubskasse
.car - Autos bekommen eigene Domain

Weitere Meldungen
Effizientere P2P-Systeme in Aussicht
Xenon-Licht verbessert die Fahrsicherheit - doch kaum einer weiß es
Mobile Brennstoffzelle als Universal-Ladegerät
Cisco gerät unter Open-Source-Beschuss

Sponsored Links
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Mobile Portale und iPhone Apps von YOC
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin
Der Dachverband der „Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland“

Monster Jobcorner

Werbung

pte081213007 Auto/Verkehr, Computer/Telekommunikation
Share |

Autoschlüssel stoppt Handy-Gespräche
"Key2SafeDriving" gegen gefährliches Verhalten beim Fahren

Key2SafeDriving: Stop für Handy-Gespräche bei der Fahrt (Foto: University of Utah)
Salt Lake City/Berlin (pte/13.12.2008/13:40) - Forscher der University of Utah http://www.utah.edu haben ein System entwickelt, bei dem der Autoschlüssel für mehr Verkehrssicherheit sorgt. Denn bei "Key2SafeDriving" http://www.key2safedriving.net wird beim Starten des Fahrzeugs ein Signal ans Handy geschickt, damit dieses während der Fahrt nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden kann. "Der Schlüssel zu sicherem Fahren ist, Ablenkung zu vermeiden", erklärt Xuesong Zhou, einer der Entwickler des Systems. Aktivitäten wie Telefonieren und Versenden von Textnachrichten sind sehr gefährlich, da sie die Aufmerksamkeit von Fahrern auf sich ziehen. "25 Prozent der Autobahnunfälle gehen auf Unaufmerksamkeit zurück", betont Sven Rademacher, Pressesprecher beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) http://www.dvr.de, im Gespräch mit pressetext.

Rund sechs Prozent der US-Straßennutzer telefonieren nach Statistiken aus dem Jahr 2007 während dem Fahren. Auch hierzulande ist die Situation ähnlich. Von zwei bis sechs Prozent ist nach Statistiken des DVR auszugehen, so Rademacher. Auch die bei uns gesetzlich vorgeschriebene Freisprecheinrichtung ist sicherheitstechnisch keine große Hilfe. "Schon das Gespräch allein lenkt ab", warnt der DVR-Sprecher. Studien von Psychologen der University of Utah deuten sogar darauf hin, dass die Freisprecheinrichtung praktisch keinen Unterschied macht. Besonders gefährlich ist es, wenn Fahrer auch noch Nummern wählen oder Textnachrichten versenden, warnt Rademacher. "Das kann zu sehr riskanten Spurabweichungen führen", so der DVR-Sprecher. Ideal wäre es, ein echtes Gefahrenbewusstsein gerade bei Jugendlichen zu schaffen. "Die Risikowahrnehmung ist bei jungen Männern am geringsten", betont Rademacher.

Das Key2SafeDriving-System dagegen ist ein technischer Ansatz, um insbesondere Teenager vom Telefonieren während der Fahrt abzuhalten. Genutzt wird ein Gerät, das den Autoschlüssel umfasst und per Bluetooth oder RFID mit dem Handy kommuniziert. Wenn der Schlüssel freigegeben wird, um das Auto zu starten, wird ein Signal ans Mobiltelefon geschickt, sodass es in einen "Fahrmodus" schaltet. Dann können jugendliche Fahrer nur noch Notfallnummern und zusätzlich vordefinierte Teilnehmer - beispielsweise die Eltern - anrufen. Erst, wenn der Autoschlüssel zurück ins Key2SafeDriving-Gerät wandert, wird das Handy wieder für die normale Nutzung freigegeben. Bei Erwachsenen erlaubt das System aber weiterhin Telefonate mithilfe einer Freisprecheinrichtung. Hier müsse man einen Kompromiss eingehen, damit Erwachsene überhaupt gewillt sind, das System zu kaufen, so Mitentwickler Wally Curry.

Die Kommerzialisierung des Systems hat das Unternehmen Accendo http://www.accendolc.com übernommen, das einen US-Marktstart innerhalb von sechs Monaten anstrebt. Die Kosten sollen bei weniger als 50 Dollar pro Autoschlüssel liegen und voraussichtlich kommt eine monatliche Servicegebühr hinzu. Denn geplant ist, die Technologie an Mobilfunkanbieter zu lizenzieren, die damit ihre Service-Palette erweitern können. (Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Thomas Pichler
email: pichler@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-303



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Österreich | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt