Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 96.650 Abonnenten | 127.159 Meldungen | 40.290 Pressefotos
Verwandte Meldungen
Frustrierte User "zwitschern" Banken die Meinung
Twitter: Private Daten auf dem Präsentierteller
Twitter kann seine User nicht halten
FBI twittert bei Verbrecherjagd - User verhaftet

Weitere Meldungen
Pirate Bay für 5,5 Mio. Euro überraschend verkauft
Google startet SMS-Handydienste in Afrika
Online-Shopper haben Angst vor Datenmissbrauch
"eSport ist eine Sportart wie jede andere"

Sponsored Links
Mobile Portale und iPhone Apps von YOC
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei

Monster Jobcorner

Werbung

pte090630029 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Share |

Konzerne hadern mit Fake-Twitter-Accounts
Microblogging-Dienst sperrt betrügerische User-Profile

Konzerne verstehen bei gefälschten Twitter-Profilen keinen Spaß (Foto: twitter.com)
San Francisco (pte/30.06.2009/13:27) - Mit gefälschten Profilen haben sich User im Web 2.0 schon so manchen Spaß erlaubt. Dabei verbreiten sie im Namen berühmter Persönlichkeiten oder großer Konzerne Nachrichten, um vor breiter Audienz Gehör zu finden. Nachdem etwa die Social Community Facebook Maßnahmen gegen derartige Fake-Accounts ergriffen hat und sogar User mit ungewöhnlichen Namen sperrt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090525033/), orten betroffene Unternehmen immer häufiger Image- und wirtschaftliche Schäden in den Kurznachrichten von Nutzern des Microblogging-Dienstes Twitter. Ihnen zufolge ist mit den gefälschten Tweets unter ihren Markennamen ganz und gar nicht zu spaßen, wenngleich die Nachrichten in den meisten Fällen keiner böswilligen Absicht unterliegen. Twitter nimmt die Fake-Accounts unter Konzernnamen aufgrund der Beschwerden offline, obwohl sich die User damit "nur" in einer rechtlichen Grauzone befinden.

Namhafte Konzerne wie Exxon Mobil oder American Airlines haben bereits Sperren von Profilen erwirkt, die aufgrund ihrer Bezeichnung in Verbindung mit den Unternehmen gebracht werden konnten. So erweckte beispielsweise der Account "AmericanAir" den Anschein, als stecke die Fluglinie selbst hinter den Tweets. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf einen Sprecher berichtet, registrierte die Airline im April "jeden einzelnen Twitter-Namen", der mit dem Konzern assoziiert werden könnte. Durch derartige Vorsichtsmaßnahmen versuchen sich die Betroffenen vor Image-Schäden zu schützen. In manchen Fällen sollen Unternehmen sogar wirtschaftliche Nachteile durch die Accounts befürchten. So hatten User in ihrem Namen etwa Werbung für die Konkurrenz gemacht.

Twitter hat auf die Beschwerden der betroffenen Konzerne reagiert und damit begonnen, betrügerische Profile zu sperren. Damit würden die User gegen die AGB der Seite verstoßen. Von geltendem Recht ist Juristen zufolge derzeit hingegen nicht festgelegt, ob User mit den Fake-Accounts auch gegen das Gesetz verstoßen. So existiert in den USA zwar seit 1999 ein Gesetz, das Markeninhabern das Recht gibt, Nutzer bei Missbrauch von Domainnamen zu klagen. Ob dies jedoch auch Twitter-Accounts mit einschließt, sei bislang nicht klar. Die Web-Plattform hat unterdessen angekündigt, den Schutz von Markennamen auf dem Portal stärken zu wollen. Profile von Berühmtheiten oder Gesellschaften im öffentlichen Interesse sollen künftig von offiziellen Vertretern verifiziert werden. (Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller@pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Österreich | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt