pte20120925011 in Leben

"Unternehmen tanzen auf Facebook Relevanz-Limbo"

Social Media Convention 2012 macht am 27. September Halt in Zürich


Michael Praetorius: fordert Dialog mit Kunden (Foto: fotodienst.at/D. Zehnder)
Michael Praetorius: fordert Dialog mit Kunden (Foto: fotodienst.at/D. Zehnder)

Zürich (pte011/25.09.2012/11:30) Eine Fanseite auf Facebook ist für Unternehmen zum Standard geworden, der richtige Umgang damit sowie der Aufbau einer Community gestaltet sich für Kommunikationsverantwortliche aber schwierig. "Im Ergebnis heißt das, Unternehmen sind jetzt bei Facebook und tanzen dort den Relevanz-Limbo", so Michael Praetorius http://praetorius.com , gegenüber pressetext. Der auf Strategien und intermediäre Inhalte für das Web spezialisierte Fachmann wird am Donnerstag im Technopark Zürich im Rahmen der Social Media Convention http://pressetext.com/convention-zuerich 2012 referieren.

Dialog mit Kunden gefordert

Um sich langfristig im Social Web zu behaupten, fordert Praetorius einen Dialog auf Augenhöhe mit dem Kunden: "Anstatt zuzuhören, was Kunden wollen, nutzen viele Unternehmen Facebook als weiteren Kommunikationskanal mit kaum Reichweite. Mit Markenbildung, Kundendialog oder Social-Media-Relations hat das alles nichts zu tun", kritisiert der Kommunikationsfachmann.

Es gehe bei der erfolgreichen Unternehmenskommunikation im Web nicht nur um Aufmerksamkeit, sonderen auch um Vertrauen. "Wir können soziale Netzwerke wie Facebook als Kontakt zum Kunden, Geschäftspartnern und Multiplikatoren nutzen und Plattformen wie YouTube, Flickr oder Slideshare als Infrastruktur für unsere Inhalte", sagt Praetorius. Zudem können durch solche Kommunikationsstrategien Kunden untereinander oder mit Produkten vernetzen, um den Service zu verbessern und individualisierte Produkte zu liefern.

Katzen-Content nicht zielführend

Praetorius hat lange Zeit als TV- und Hörfunkjournalist gearbeitet und gibt sein Fachwissen an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen wie dem ifp Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses München http://ifp-kma.de weiter. In seiner Keynote auf der Social Media Convention 2012 in Zürich wird der Experte auch das Phänomen von "sachfremden Katzen-Content" beleuchten. Unternehmen sollten damit aufhören, um jeden Preis Likes und Shares bei Facebook zu bekommen, die sie derzeit meist mit Katzen-Content erreichen.

Wer nichts zu sagen hat, darf auch gerne einmal den Mund halten, so Praetorius' Fazit. Die Kür sei es, dem Kunden einen individualisierten Service zu liefern oder soziale Netzwerke als Kommunikationsplattform zu nutzen. "Zudem heißt es Facebook und nicht ,Brandbook'. Marken sollten die Gesichter im Unternehmen stärker positionieren und mit Markenbotschaftern und Ansprechpartnern trumpfen", erklärt Praetorius.

Hochkarätigen Experten auf der SoMe 2012

Die Social Media Convention Zürich legt dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Unternehmenskommunikation in sozialen Netzwerken. Neben Praetorius werden am Donnerstag auch andere Brancheninsider zu Wort kommen. Mit dabei sind die Zürcher Bloggerin Su Franke, Guido Kamann von der Capgemini Consulting, Guido Strnadl von der Software AG und der Design-Professor Martin Zimper von der Zürcher Hochschule der Künste.

Die Social Media Convention 2012 kommt nach vier erfolgreichen Workshop-Touren und drei Conventions mit insgesamt über 3.000 Teilnehmern nun erneut nach Zürich. Erfahrene Social-Media-Experten werden Einblick in ihre Profession geben und praktische Tipps sowie Erfolgsbeispiele präsentieren.

Fotos zur Veranstaltung stehen unter http://fotodienst.pressetext.com/album/3085 als Download zur Verfügung.

(Ende)
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