Markenkommunikation erzeugt starke Community
B2B-Geschäft zielgruppengerecht - Kunden werden zu Botschaftern
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Tobias Stahel: "Mit Kunden auf Augenhöhe agieren" (Foto: coundco.ch) |
Zürich/Wien (pte029/27.09.2012/13:55) "Profi-Markenkommunikation muss - um erfolgreich zu sein - Einstellungen, Werte und Prinzipien ansprechen. Nur so können Unternehmen Kunden emotional berühren und in der Folge eine Community aufbauen", unterstreicht Tobias Stahel gegenüber pressetext. Dem Online-Strategen und Head of Content and Community der Werbe- und Marketingagentur coUNDco http://coundco.ch nach haben es Marken wie Apple, Nike und Co vorgemacht, wie interaktive Web-2.0-Nutzer zu Botschaftern der eigenen Marke werden. So spielen vor allem Gefühle eine wichtigere Rolle als der eigentliche Zweck des Produkts, resümiert Stahel im Rahmen der heute, Donnerstag, in Zürich stattfindenden Social Media Convention 2012 http://pressetext.com/convention-zuerich .
Interaktives Miteinander auf Augenhöhe
Um die Chancen des Social Web zu nutzen, bedarf es einer grundlegenden Haltungsänderung auf Seiten der Unternehmen. Ein großer Teil sei dafür aber noch nicht wirklich bereit, kritisiert Stahel. "Um erfolgreiche und zukunftsträchtige Markenkommunikation zu betreiben, ist es unabdingbar, sich auf dem gleichen Level wie die Kundschaft zu bewegen. Botschaften, die von oben herab gesendet werden, sind das falsche Signal", so der Experte. Wichtig sei, mit dem Kunden in einen Dialog zu treten, der auf Augenhöhe stattfindet.
Neben dem klassischen crossmedialen Kampagnenmanagement drängt in der digitalen Markenführung das aus den USA bekannte "Brand Telling" immer mehr in den Vordergrund. Stahel sieht darin eine erfolgversprechende Methode, um Community-Relations zu pflegen und entscheidend voranzutreiben. "Dabei handelt es sich um ein partizipes Modell, bei dem die Verbraucher mit ins Boot geholt werden."
Kanäle nutzen und rollenspezifisch agieren
In den verschiedensten medialen Kanälen können Unternehmen ihre Geschichten erzählen und von den Kunden weiterschreiben lassen. Nutzer leisten ihren Beitrag, wirken mit bei der Realisierung von neuen Trends und setzen Storys fort. Durch die damit entstehende Dynamik gelangen interaktive Dialoge auf eine Diskussionsebene, die eine hohe Identifikation mit Marken zulässt.
Zum Kreis an Referenten der Social Media Convention 2012 in der Schweiz gehört auch Christoph F. Strnadl. Er ist Chief IT Architect bei der Software AG http://softwareag.com und dabei federführend im Bereich der Online-Kommunikation tätig. "Während im B2C-Bereich der Social-Media-Konsument immer auch der potenzielle Käufer ist, gestaltet sich die Rollenverteilung bei Geschäftskundenbeziehungen viel komplexer."
Die Ausgestaltung des Verkaufsprozesses im B2B hänge davon ab, in welcher Position sich der Gesprächspartner in der unternehmensinternen Wertschöpfungskette befindet und wie die Entscheidungsstrukturen aussehen. Laut Strnadl zielt die Kommunikationsstrategie der Software AG gegenwärtig selbst darauf ab, zielgruppen- und rollenspezifisch den Kunden in den unterschiedlichen Social-Media-Kanälen anzusprechen.
Fotos zur Veranstaltung stehen unter http://fotodienst.pressetext.com/album/3085 als Download zur Verfügung.
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