pte20250402003 in Leben

Wassernäpfe für Hunde oftmals gefährlich

Quellen am Straßenrand sollten wegen hoher Gift- und Bakterienbelastung gemieden werden


Hund: Öffentlich zugängliche Näpfe können eine Gefahr darstellen (Foto: tamu.edu)
Hund: Öffentlich zugängliche Näpfe können eine Gefahr darstellen (Foto: tamu.edu)

College State (pte003/02.04.2025/06:00)

Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner besser nicht an öffentlichen Wasserquellen versorgen. Davon rät Lori Teller von der Texas A&M School of Veterinary Medicine and Biomedical Sciences ab. Schädliche Bakterien, Parasiten und Giftstoffe könnten für Hunde ein ernstes Gesundheitsrisiko sein. Besser sei es, frisches Wasser von zu Hause mitzubringen und faltbare Näpfe zu verwenden, um die Haustiere sicher und mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

Gefahren aus der Umwelt

Die Gefahr ist laut der Fachfrau besonders groß, "wenn der Napf nicht regelmäßig gereinigt wird oder wenn das Wasser über längere Zeit stehen bleibt". Stehendes Wasser könne Umweltschadstoffe wie Pflanzenmaterial, Parasiten, Toxine, Schimmel und vieles mehr enthalten.

Zu den Krankheiten, die laut Teller oft von öffentlichen Wassernäpfen übertragen werden, gehört Zwingerhusten. Diese Atemwegsinfektion führt zu einem würgeartigen Husten, Appetitlosigkeit und Atemnot. Canine Papillom ist ein Virus, das sich über den Speichel verbreitet und Warzen im und um den Mund herum verursacht. Auch würden Salmonellen blutigen Durchfall, Fieber und Erbrechen verursachen.

Im Extremfall sterben Hunde

Weitere Gefahren drohen zudem von Giardia. Der Parasit bewirkt Gewichtsverlust, Durchfall und Erbrechen. Das Bakterium E. coli befördere Dehydrierung, Durchfall und Appetitlosigkeit. Die bakterielle Erkrankung Leptospirose führt bei Hunden laut der Expertin zudem häufig zu Nieren- und Lebererkrankungen oder könne sogar mit dem Tod enden.

Auch wenn öffentlich zugängliche Wasserschüsseln immer ein potenzielles Risiko darstellen, ist Teller der Meinung, dass es bestimmte Situationen gibt, in denen diese Risiken in Kauf genommen werden sollten. "Wenn ihr Hund sehr durstig ist und Gefahr läuft zu dehydrieren, dann kann es wichtiger sein, den Hund trinken zu lassen, als potenzielle Gesundheitsgefahren zu vermeiden", so Teller abschließend.

(Ende)
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