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pte20080110025 in Leben

Plastik "vom Acker" bekommt schlechte Öko-Noten

Bio-Kunststoffe können ihre Versprechen nicht einlösen


Bonn (pte025/10.01.2008/12:40)

"Bio-Plastik lohnt sich noch nicht." Kurz und prägnant bringt der Bonner Trendletter das auf den Punkt, was viele Kritiker des vermeintlich vorteilhaften Verpackungsmaterials schon lange zu wissen glauben. Die Idee, biologisch abbaubares Verpackungsmaterial zu verwenden, sei verlockend - kein Wunder, bürgt doch die Bezeichnung Bio-Kunststoff schon für ein ökologisch reines Gewissen. Jedoch liegt der Marktanteil derzeit nur bei einem Prozent. Der Nachteil der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachten Projekte: "Bio-Plastik ist zum Teil noch nicht farbecht, wasserdicht und zersetzt sich nicht so schnell wie gedacht." So genanntes Bioplastik wird statt aus Erdöl aus Mais, Zuckerrüben, Getreide, Milchsäure oder Zellulose (Holz) gewonnen. Das Urteil des Trendletters ist deutlich: "Produkt-Verpackungen aus Plastik bleiben für die nächsten zehn Jahre Standard. Bio-Ersatzstoffe sind noch nicht marktreif."

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