pte20090129034 in Business
WAZ sind dpa-Dienste zu teuer
Verzicht auf Nachrichten setzt Agentur kräftig unter Druck
Essen (pte034/29.01.2009/13:58)
Die Mediengruppe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) hat scharfe Kritik an der Struktur der Deutschen Presse-Agentur (dpa) geübt. So sei der Schritt, künftig auf Inhalte aus dem Hause dpa zu verzichten, nicht allein auf notwendige Sparmaßnahmen zurückzuführen. Vielmehr sei das Geschäftsmodell der dpa für den Rückzug der WAZ-Gruppe mit ausschlaggebend. Zwar gibt es vonseiten der WAZ keinen Appell an andere Zeitungen, ebenfalls auf dpa-Nachrichten zu verzichten. Der Rückzug könnte aber auch andere große Verlage zum Nachdenken anregen. "Sollten andere große Häuser dem WAZ-Beispiel folgen, droht der dpa das Aus", schreibt etwa die Financial Times Deutschland.
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