pte20090331002 in Business
Breitband-Markt: "Deutsche Telekom darf nicht begünstigt werden"
BREKO sieht in Regierungsplänen Rückschritt für Marktliberalisierung
Bonn/Brüssel (pte002/31.03.2009/06:05)
Die Auseinandersetzung um den Wettbewerb auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt geht in die nächste Runde. Erst vor wenigen Tagen hat die EU-Kommission http://ec.europa.eu die Bundesregierung unter Klageandrohung wissen lassen, dass die Bundesnetzagentur aus wettbewerbsrechtlichen Gründen die Entgelte der Deutschen Telekom http://www.telekom.de für den Verbindungsaufbau und die Anrufzustellung offen zu legen habe. Den Bestrebungen der Bundesregierung nach einer Lockerung der Wettbewerbsregeln für das deutsche Telekommunikationsunternehmen wurde eine klare Absage erteilt. "Der Aufbau einer flächendeckenden, modernen und hochleistungsfähigen Breitbandinfrastruktur kann nur mit wettbewerblichen Strukturen funktionieren und nicht dadurch, dass die Interessen der Deutschen Telekom einseitig zu Lasten des Wettbewerbs begünstigt werden", stellt Rainer Lüddemann, Geschäftsführer des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) http://www.brekoverband.de fest. Die klare Absage der US-Kommissarin Viviane Reding sei daher ausdrücklich zu begrüßen.
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