pte20070911026 in Business

Phoenix Solar: Expansionsstrategie lässt Aktienkurs hochschnellen

Auslandsgeschäft durch Know-how lokaler Partnerschaften gestützt


Phoenix Solar strebt bis 2010 rund 500 Mio. Euro Umsatz an (Foto: pixelio.de)
Phoenix Solar strebt bis 2010 rund 500 Mio. Euro Umsatz an (Foto: pixelio.de)

Sulzemoos/Grünwald (pte026/11.09.2007/12:05) Der deutsche Photovoltaik-Spezialist Phoenix Solar http://www.phoenix-solar.de hat mit dem Finanzdienstleister KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. (KGAL) http://www.kgal.de einen langfristigen Rahmenvertrag vereinbart. Dies teilte das Unternehmen heute, Dienstag, mit. Im Auftrag der KGAL entwickelt und errichtet Phoenix Solar als Generalunternehmer bis 2010 Sonnenstromkraftwerke. Die KGAL investiert hierbei 275 Mio. Euro. "Dieser Vertrag bildet einen weiteren Mosaikstein in der langen Partnerschaft mit der KGAL und ist als Bestandteil der Expansionsstrategie zu bewerten. So streben wir bis 2010 ein Umsatzziel von 500 Mio. Euro an", sagt die Phoenix-Solar-Sprecherin Andrea Zepf im Gespräch mit pressetext. Positiv reagierten die Märkte - die Aktie des Unternehmens kletterte bei Redaktionsschluss dieser Meldung um 8,47 Prozent auf 20,50 Euro.

Die Zielmärkte des abgeschlossenen Rahmenvertrags liegen neben dem Heimatmakt Deutschland vor allem in den europäischen Ländern Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich. "In diesen Märkten strebt die Phoenix Solar AG eine wirtschaftliche Grundauslastung an. Den derzeit im Ausland erwirtschafteten Umsatzanteil von zehn Prozent wollen wir bis 2010 sukzessive auf 50 Prozent aufstocken", so Zepf. Andere Länder, die über geeignete wirtschaftliche Rahmenbedingungen verfügen, seien im Rahmen der Internationalisierungsbemühungen des Unternehmens langfristig jedoch nicht ausgeschlossen, heißt es in einer Aussendung.

Bereits im August dieses Jahres hat eine von der Phoenix Projekt & Service AG und der KGAL gegründete Tochtergesellschaft einen Projektentwicklungsvertrag über 25 Megawatt Photovoltaikleistung mit einem in Griechenland ansässigen Projektentwickler abgeschlossen. "Hierbei war und ist es uns elementar wichtig, auf die Local Partner vor Ort zu setzen, die das nötige Know-how über die rechtlichen Gegebenheiten im jeweiligen Zielmarkt mitbringen. Wäre ein deutsches Unternehmen in diesen Fragen im Ausland allein auf sich gestellt, hätte es kaum Chancen, um auf dem hart umkämpften Solar-Markt bestehen zu können", unterstreicht Zepf auf Nachfrage von pressetext.

Die Zusammenarbeit mit der KGAL besteht bereits seit mehreren Jahren. So konnten seit 2005 mehrere Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 16 Megawatt realisiert werden. Das auf die Planung, den Bau sowie den Betrieb von Photovoltaik-Großkraftwerken spezialisierte Unternehmen hat Dünnschicht-Zukunftstechnologien bereits seit 2003 in sein Produktportfolio integriert. "Im Gegensatz zu anderen Wettbewerbern, die aufgrund aktueller Siliziummangel-Diskussionen auf den Zug aufgesprungen sind, betreiben wir schon länger das Dünnschicht-Geschäft", ergänzt Zepf. Laut eigenen Angaben machen diese neuen Technologien bereits einen Umsatzanteil von 50 Prozent aus.

(Ende)
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