Events: Social Media generieren Erinnerungen
Studie der Amsterdam University of Applied Sciences hat drei Kulturveranstaltungen untersucht
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Festival: Social Media spielen bei Erinnerungen daran eine große Rolle (Foto: pixabay.com, Pexels) |
Cambridge/Amsterdam (pte024/04.04.2025/13:59)
Live-Erfahrungen von Event-Besuchern werden durch Medientechnologien wie soziale Medien geprägt - unabhängig davon, ob die User diese im Moment nutzen oder nicht. Das zeigt eine neue Studie der Amsterdam University of Applied Sciences. Details sind in "Memory, Mind & Media" nachzulesen.
Vorfreude zelebriert
Laut Studienleiterin Esther Hammelburg sind Erinnerungen und Vorfreude zunehmend selbst Teil von Live-Erlebnissen. Die Forscherin hat analysiert, wie Besucher Medientechnologien bei drei großen Kulturveranstaltungen in den Niederlanden nutzen: dem Oerol Festival, 3FM Serious Request und der Pride Amsterdam.
Fotos, Videos sowie das Teilen von Inhalten in Echtzeit über soziale Medien sind der Expertin nach entscheidend, welche Erinnerungen Event-Besucher in ihren Köpfen behalten. "Meine Interviewpartner erzählten mir, dass sie schon im Vorfeld wissen, wie ihr Instagram-Post vom Event aussehen könnte", so Hammelburg.
Erwartungen geprägt
Medienpraktiken während Events sind demnach von einer doppelten Erwartung geprägt: der Erwartung des Live-Erlebnisses und der künftigen Erinnerung daran. Eine antizipierte Nostalgie beeinflusse, wie sich Event-Besucher als Teil des Ereignisses und dieses wiederum als Teil ihrer Lebensgeschichte wahrnehmen.
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