Jeder dritte Amerikaner hat kein Geld für Ärzte
"West Health-Gallup Healthcare Indices Survey": Geringeinkommen verschlimmern Lage deutlich
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Dollar-Geldscheine: Viele Menschen in den USA haben kaum Geld für Ärzte (Foto: pixabay.com, Kredite) |
Washington (pte023/02.04.2025/10:30)
Mit 35 Prozent hat mehr als ein Drittel der Einwohner der USA aufgrund von Geldmangel keinen sofortigen Zugang zu medizinischer Versorgung. Das betrifft laut dem neuesten "West Health-Gallup Healthcare Affordability"-Index geschätzte 91 Mio. Menschen.
Kaum 24.000 Dollar
Mit 46 respektive 52 Prozent sind schwarze und hispanische Patienten häufiger betroffen. US-Amerikaner mit höheren Einkommen bleiben beim Zugang zu einer leistbaren medizinischen Versorgung relativ stabil. Deutlich stärker betroffen sind laut dem Report jetzt jedoch Haushalte mit geringeren Einkommen. Mit 64 Prozent berichten fast zwei Drittel der Befragten, die unter 24.000 Dollar, rund 22.000 Euro, pro Jahr verdienten, von finanziellen Problemen.
Zu einem deutlichen Anstieg der finanziellen Schwierigkeiten kam es auch bei den 57 Prozent der Haushalte, die über ein jährliches Einkommen zwischen 24.000 und 48.000 Dollar verfügen. Hier lässt sich seit 2003 ein Anstieg von elf beziehungsweise zwölf Punkten im Index feststellen. Laut Tim Lash, Präsident des West Health Policy Center, handelt es sich dabei um einen Besorgnis erregenden Trend, der sich weiter fortsetzen und wahrscheinlich auch verstärken wird.
Landesweite Umfrage
Der "West Health-Gallup Healthcare Indices Survey" wurde zwischen 18. November und 27. Dezember 2024 via Internet und per E-Mail durchgeführt. An dieser Umfrage haben insgesamt 6.296 Erwachsene über 18 Jahren teilgenommen, die zum damaligen Zeitpunkt in allen 50 US-Bundesstaaten und dem District of Columbia lebten.
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