28. April in Wien: Vortrag: "Leben mit Parkinson – Perspektiven & Möglichkeiten"
Wien (pts016/02.04.2025/09:00)
Die weltweit am schnellsten wachsende neurologische Erkrankung stellt Patient:innen und deren Angehörige vor große Herausforderungen: Morbus Parkinson. In Österreich sind aktuell 20.000 bis 30.000 Menschen betroffen. Vor allem zu Beginn der Erkrankung ist eine gute Symptomkontrolle mittels oraler Medikamente möglich. Da Parkinson eine fortschreitende Erkrankung ist, wird es im Verlauf der Erkrankung notwendig, für ein gute Symptomkontrolle auf eine kontinuierliche Medikamentenversorgung umzusteigen. Zahlreiche Parkinson-Patientinnen und -Patienten sind jedoch nicht ausreichend über die weiteren Therapiemöglichkeiten informiert und darunter kann die Lebensqualität der Betroffenen leiden. Die Symptome entwickeln sich meist langsam und können von Person zu Person variieren.
Zu möglichen Symptomen gehören:
1. Motorische Symptome:
- Ruhetremor: Ein Zittern, das meist in einer Hand beginnt und in Ruhe auftritt.
- Bradykinesie: Verlangsamung der Bewegungen, Schwierigkeiten bei der Initiierung von Bewegungen.
- Rigor: Steifheit der Muskeln, die zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann.
- Posturale Instabilität: Gleichgewichtsstörungen und Schwierigkeiten, eine aufrechte Haltung beizubehalten, was zu Stürzen führen kann.
2. Nicht-motorische Symptome:
- Autonome Dysfunktion: Probleme wie orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen), Verstopfung, Harninkontinenz und sexuelle Dysfunktion.
- Kognitive Beeinträchtigungen: Gedächtnisprobleme, Verlangsamung des Denkens und in späteren Stadien Demenz.
- Psychiatrische Symptome: Depression, Angst, Apathie
- Sensorische Symptome: Geruchsverlust (Hyposmie) und Schmerzen.
3. Weitere Symptome:
- Schlafstörungen: Schlafprobleme, bei denen Betroffene ihre Träume ausleben
- Fatigue: Starke Müdigkeit und Erschöpfung.
- Sprach- und Schluckstörungen: Leise, monotone Sprache und Schwierigkeiten beim Schlucken.
Mit der passenden Therapie wertvolle Lebensjahre nutzen
Gerade zu Beginn lassen sich die Symptome bei den meisten Patient:innen gut mit oraler Therapie behandeln: Es kommt zur sogenannten "Honeymoon-Phase", in der die belastenden Symptome deutlich gelindert werden können. Mit der Zeit lässt die Wirkung der Tabletten jedoch nach. Es kann zu Wirkschwankungen kommen, die in Rücksprache mit den behandelnden Ärzt:innen eine Anpassung der medikamentösen Therapie mit häufigerer Tabletteneinnahme erforderlich machen.
Der Anstieg der "Pillenlast" wirkt sich oft einschränkend auf die Lebensqualität der Patient:innen aus: Pünktliches Einnehmen vor den Mahlzeiten und häufige Wirkschwankungen mit den gefürchteten OFF-Phasen (Phasen der Unbeweglichkeit) machen ein normales Alltagsleben in manchen Fällen nahezu unmöglich. Expert:innen sprechen dann vom fortgeschrittenen Morbus Parkinson. Zu den Merkmalen gemäß der 5-2-1-Regel zählen insbesondere 5 oder mehr Einnahmen von Levodopa pro Tag oder 2 Stunden OFF-Zeit oder 1 Stunde belastende Dyskinesien (Überbeweglichkeiten).
Verspricht eine weitere Anpassung der bisherigen Therapie nicht mehr den gewünschten Effekt, stehen unterschiedliche gerätegestützte Therapieoptionen zur Auswahl. Dabei werden durch kontinuierliche Medikamentenabgabe – in Form von Pumpentherapien oder durch Stimulation bestimmter Bereiche im Gehirn – Wirkschwankungen vermindert und die Pillenlast reduziert. Das kann zu einem deutlichen Zugewinn an Lebensqualität führen.
Therapie im fortgeschrittenen Stadium nicht ausreichend verbreitet
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Integral im Jahr 2022 erhalten nur 19 Prozent der Patient:innen mit fortgeschrittenem Morbus Parkinson eine gerätegestützte Therapie. Mangelnde Information ist eine der Hauptursachen dieser Situation.
Aus diesem Grund informiert Dr. Karoline Ostertag, Oberärztin der Abteilung Neurologie, Klinik Hietzing, am Montag, dem 28. April, ab 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr), in ihrem Vortrag "Leben mit Parkinson – Perspektiven und Möglichkeiten" über Therapien bei der Parkinson-Krankheit.
Der kostenlose Infoabend findet im Veranstaltungszentrum Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus statt.
Anmeldung unter Tel. 0810081060 bzw. auf der Website: www.meinmed.at/veranstaltung/leben-mit-parkinson-perspektiven-und-moeglichkeiten-2025-04-28/1878
Weitere Informationen: www.meinparkinson.at
Dr. Karoline Ostertag: "Leben mit Parkinson – Perspektiven und Möglichkeiten"
Wann: Montag, 28. April 2025, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Wo: Veranstaltungszentrum
Rudolfsheim-Fünfhaus
Schwendergasse 41
1150 Wien
Anmeldung: Tel. 0810081060 oder online unter: www.meinmed.at/veranstaltung/leben-mit-parkinson-perspektiven-und-moeglichkeiten-2025-04-28/1878
Über AbbVie
AbbVie hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Medikamente und Lösungen zu entwickeln und bereitzustellen, die schwerwiegende Gesundheitsprobleme von heute lösen und die medizinischen Herausforderungen von morgen angehen. Wir sind bestrebt, das Leben der Menschen in verschiedenen wichtigen therapeutischen Bereichen wie Immunologie, Onkologie, Neurowissenschaften und Augenheilkunde sowie in den Produkten und Dienstleistungen unseres Allergan Aesthetics-Portfolios erheblich zu verbessern. Für weitere Informationen über AbbVie besuchen Sie uns bitte auf www.abbvie.com. Folgen Sie @abbvie auf LinkedIn, Facebook, Instagram, X (ehemals Twitter) und YouTube.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
AbbVie GmbH
Mag.a Gerlinde Baldauf
Communications and Patient Relations Manager
Tel.: +43 664 60 589 279
E-Mail: gerlinde.baldauf@abbvie.com
Web: www.abbvie.com
Aussender: | AbbVie GmbH |
Ansprechpartner: | Mag.a Gerlinde Baldauf |
Tel.: | +43 664 60 589 279 |
E-Mail: | gerlinde.baldauf@abbvie.com |
Website: | www.abbvie.at |