Nachwuchs-Kommunikationspreis geht an Herkenhoff und Breuß
Arbeiten über Risikoanalyse und Krisenkommunikation ausgezeichnet
Würzburg (pte002/09.05.2003/08:07) Gestern, Donnerstag, Abend ist in Würzburg der Robert-Krick-Preis 2002/2003 für Nachwuchs-Kommunikatoren verliehen worden. Als Preisträger ausgezeichnet wurden der Deutsche Frank Herkenhoff für seine Arbeit zum Thema Kommunikationsrisikoanalyse sowie die Österreicherin Cornelia Breuß (Bild) für die Entwicklung der "eCrisis-Matrix". Dieses Tool hilft PR-Verantwortlichen, die Bedeutung des Internet in der Krisenkommunikation für das eigene Unternehmen zu bestimmen. Die Preisträgerin, die dafür bereits im März mit dem Österreichischen Wissenschaftspreis für PR 2002 ausgezeichnet worden war, sagte im Gespräch mit pressetext.deutschland: "Es ist toll, dass das Thema Krisenkommunikation an Bedeutung gewinnt, gerade auch im deutschen Sprachraum. Ich glaube, dass der Wert guter Vorbereitung in den nächsten Jahren noch besser erkannt werden wird."
Herkenhoffs prämierte Magisterarbeit entstand am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig http://www.uni-leipzig.de/~kmw und hatte zum Ziel, für Kommunikationspraktiker ein Konzept zur Analyse von Kommunikationsrisiken zu erstellen. Diese Kommunikationsrisikoanalyse soll als künftige PR-Managementmethode etabliert werden. Der Preisträger ist bei ECC Kohtes Klewes http://www.ecc-kohtes-klewes.com in München als Kommunikationsberater tätig.
Breuß' ausgezeichnete Magisterarbeit entstand über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren am Betriebswirtschaftlichen Zentrums der Universität Wien http://www.bwl.univie.ac.at , unter anderem durch die Diskussion verschiedener Thesen mit Agenturinhabern und Umfragen unter PR-Verantwortlichen von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unter dem Titel "The eCrisis-Matrix: The Relevance of the Internet for Crisis Communication" entwickelte Breuß ein Tool, das PR-Verantwortlichen Hilfestellung bei der Erkennung der Bedeutung des Internet für die Unternehmenskommunikation gibt, um bei Bedarf geeignete Krisenkommunikationstrategien erarbeiten zu können.
Besonderes Augenmerk legte sie in ihrer Forschungen auf die Evaluierung der Vorteile des Internet in der Krisenkommunikation. Viele Menschen wären unkompliziert erreichbar, umfangreiche Informationen könnten schnell weiter gegeben werden. Inzwischen leitet die Österreicherin die Kommunikation des Career Center der Universität Wien http://www.unitrain.at . Nach den drei wichtigsten Ratschlägen für die Kommunikation in Krisen gefragt, sagte Breuß: "Erstens Offenheit. Lügen meistern keine Krisen.." Zweitens seien Vorbereitung und Vorbeugung wesentlich, wodurch viele Krisen überhaupt vermieden werden könnten. Und Drittens: "Die Verantwortlichen müssen den Mut haben, sich der Krise zu stellen."
Der jährlich vergebene Preis für Nachwuchs-Kommunikatoren zählt durch das von Robert Krick und seinem Unternehmen http://www.krick.com gestiftete Preisgeld von jährlich 2.500 Euro zu den bestdotierten (Nachwuchs)Wettbewerben im Kommunikationsbusiness. Er wird vom Kommunikationsverband Bayern BWF e.V. http://www.commclubs-bayern.de ausgeschrieben.
Ein Überblick über Cornelia Breuß' Arbeit ist unter
http://www.krisennavigator.de/akfo58-d.htm online.
Nähere Informationen zum Österreichischen Wissenschaftspreis sind unter
http://www.prva.at/aktuell/bn_030401.html abrufbar, zum Robert-Krick-Preis siehe
http://www.commclubs-bayern.de/rk_preis.php sowie
http://www.krick.com/webchange/5693-1049101013373-115866-newsdetail.html
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